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Neckartrekking 2008

Hallo Frau Duczek,
ich möchte mich bei Ihnen nochmals ganz herzlich bedanken, dass sie für unsere Tochter und die anderen Kinder eine so erlebnisreiche Woche gestaltet haben.
Sie war absolut begeistert, will unbedingt das nächste Mal wieder dabei sein und hat eine große Menge Eindrücke gesammelt. Angefangen vom praktischen Biounterricht auf dem Bauernhof (sie erzählt immer wieder von dem Erlebten dort), über den Ritter, der sie auf der Burg Dilsberg besucht hat bis hin zu der Erkenntnis, kein Taschengeld für "überteuertes" Eis auszugeben. Einfach herrlich den Berichten der Kinder zuzuhören. Es sind zahlreiche spannende Erlebnisse, die sie wohl nicht mehr vergessen wird.
Ich hoffe, für Sie war die Woche auch schön und die Kids waren nicht zu anstrengend. Ich finde es toll, dass es dieses Angebot gibt.
 
Neckartrekking08
 
Brief an Ritter Markus:
Dilsberg, den 18.5.08
Sehr geehrter Herr Ritter Markus vom Dilsberg, wir möchten uns für unser gestriges spätabendliches, unehrenhaftes und respektloses Benehmen aufs allerherzlichste entschuldigen. Da wir noch nie einem Ritter von Angesicht zu Angesicht begegnet sind, war uns das Benehmen am Hofe zu Dilsberg nicht bekannt. Wir bitten um Euer Verständnis. Falls Ihr nun von einem Lachanfall übermannt werden solltet, leset die alten Schriftrollen oder fragen Sie Ihren Quacksalber. Gehabt Euch wohl und passt in Zukunft besser auf Eure Heimstätte Burg Dilsberg auf. Es grüßen Euch die schönsten neckartrekkenden Burgfräulein in Begleitung eines blonden Jünglings.
 
5. Tag:   Burg Dilsberg zum Campingplatz am Neckar
18.5.08
Um 9 Uhr standen wir zum Essen bereit vor der Jugendherberge und nach dem Frühstück sahen wir uns das ganze Haus an. Nun gingen wir nochmals in den Brunnenstollen. Da gerade eine Führung war, spielten wir Brunnengeister. Gegen Mittag liefen wir zum Campingplatz "Unterm Dilsberg". Später brachten wir unsere Begleiterin Prisca zur Schleuse, denn sie musste nach Hause. Zum Abendessen gab es Milchreis, Kirschen und Apfelmus und da es regnete aßen wir auf der Veranda des Restaurants. Von dort aus sahen wir einen Wohnwagen mit zwei Rentnern. Wir boten ihnen an, für eine Tafel Schokolade ein Lied zu singen. Sie hatten zwar nur eine halbe Tafel, dafür aber noch eine Packung Kekse. Heute machte Helga den Abwasch, denn wir feierten eine Chips-Kekse-Party. Am Ende waren alle Mädels in unserem Zelt eingeschlafen.
Gute Nacht!
 
6. Tag:   Campingplatz "Unterm Dilsberg"
19.5.08
heute Morgen wachten wir früh auf
und der Tag nahm seinen Lauf
mit Jörgs Besuch wachte alles auf
wir bauten schöne Boote
mit Segeln und zwar Rote
das Mittagessen mussten wir sortieren
denn es gab Suppe zum Buchstabieren
es gab auch noch ein schönes Spiel
doch dabei verletzten sich viel
Medizinbeutel aus Leder
machte jeder
unser Hunger am Abend war sehr groß
denn es gab Spaghetti mit Tomatensoß
unsre Wünsche brachten wir zu Papier
und verschickten sie mit Booten von hier
 
7. Tag:   Mit dem Schiff zurück nach Heidelberg
20.5.08
Nachdem wir unsere Wünsche auf den selbstgebauten Flossen den Neckar hinuntergeschickt hatten, war es spät und uns war kalt. Helga lud uns noch alle in den Bus ein und wir machten uns auf dem Bett eingroßes Lager, um in unserem Reisebuch "die Kinder des Dschinn" weiter zu lesen. Dann fielen wir müde in unsere Zelte. Am nächsten Morgen mussten wir zum letzten Mal die Rucksäcke packen und die Zelte abbrechen. Nach einem ausgiebigen, gemütlichen Frühstück verweilten wir bis zum Mittag und spielten noch "Babousch", ein marokkanisches Schneckenspiel. Dann machten wir uns auf den Rückweg: über die Schleuse nach Neckarsteinach zur Schiffsanlegestelle. Auf dem Schiff tauschten wir noch alle unsere Adressen aus, bis in Neckargemünd zwei von uns von Bord gingen. Etwas später in Heidelberg angekommen, standen schon Eltern und Geschwister am Kai, um uns nach einer erlebnisreichen Woche wieder in Empfang zu nehmen. Nun freuen wir uns alle auf eine heiße Dusche und auf unsere Betten zu Hause.
 
Der Schlafsacksong:
Der Schlafsack mit der Isomatte u-lala
trägt die Helga im Zeltlager u-lala
Zeckenkarte und Zeckenspray u-lala
trägt sie gegen böse Zecken u-lala
Seht Euch mal die Helga an, wie sie Mango tanzen kann
ja da tanzen alle mit - Schlafsack, Isomatte, ja!
Ja da tanzen alle mit,
ja da dancen alle ab,
außer die Zecken, die recken ab.

Das Priscalied:
Warum musste Prisca nur gehen?
Wir hoffen, dass wir sie wieder sehn'
es war einmal vor sehr kurzer Zeit
es gab einmal ein Leben zu acht
Warum sind wir jetzt so allein
Jetzt könn' wir nicht mehr glücklich sein.
Es war einmal ein Leben zu acht,
jetzt sind wir nur noch sieben
und müssen Tränen vergießen…

 

Projektleitung: Helga Duczek, Wald- und Erlebnispädagogin
Begleiter: Prisca Schade, Studentin und Jörg-Ullrich Theisz, Naturpädagoge
 


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